Souveräner Derbysieg reicht vorerst nicht

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Für die Bundesliga-Damen des TC Großhesselohe hat es trotz eines 8:1-Derbysieges im Saisonfinale beim MTTC Iphitos München vorerst nicht zum direkten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd gereicht. Allerdings besteht aufgrund eines noch ausstehenden Protests noch Hoffnung auf den Ligaverbleib.

Großhesselohe – Zeitgleich mit dem Großhesseloher 8:1-Erfolg im Derby zeitgleich der TSC Mainz seine Partie beim TC GW Luitpoldpark München mit 5:4 gewann, konnte der TCG die Mainzerinnen am letzten Spieltag nach dem zweiten Saisonsieg nicht mehr überholen. Die Großhesseloherinnen schlossen die Saison in der 2. Bundesliga Süd auf dem vorletzten Platz ab, der rein formal einen Abstieg mit sich bringen würde.

Entscheidung des DTB steht noch aus – Fünf Einzelsiege und drei Doppel-Erfolge gegen Iphitos

Da eine Reaktion des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) auf den Großhesseloher Protest über das mit 0:9 gewertete Spiel beim TC Bad Vilbel in den kommenden Tagen noch erwartet wird, steht der Abstieg allerdings noch nicht endgültig fest. Bei einem erfolgreichen Protest könnte die Partie noch einmal gespielt werden. Bei einem Sieg würde sich der TCG dann auf einen Nichtabstiegsrang retten.

Im Duell gegen Iphitos lief es in den Einzeln wunschgemäß. In der ersten Einzelrunde sprangen für Isabella Pfennig (6:1, 6:0 gegen Luisa Marie Huber) sowie Alexa Pirok (6:2, 7:5 gegen Vroni Hinterseer) und Carolin Himmel (6:3, 6:1 gegen Sarina Müller) drei souveräne Siege heraus. Nach den beiden anschließenden Erfolgen von Jesika Maleckova (6:4, 6:2 gegen Franziska König) und Lena Hofmann (6:0, 6:1 gegen Ex-TCG-Spielerin Sophia Bergner) in der zweiten Runde, war nach dem fünften Matchpunkt der Sieg bereits vorzeitig eingetütet. Die knappe Einzelniederlage von Pernilla Mendesova gegen das Münchner Talent Anja Wildgruber änderte daran nichts. In den drei Doppeln legten die Großhesseloherinnen auf der Anlage nahe des Englischen Gartens in München dann noch einmal mit drei Siegen nach. Pfennig/Mendesova (gegen Huber/Hinterseer), Maleckova/Pirok (gegen König/Bergner) und Hofmann/Himmel (gegen Wildgruber/Müller) gewannen alle drei Doppel für die Gäste.