Großer Andrang bei Spiel von Tommy Haas und knappe TCG-H30-Niederlage

Das 4:5 der Herren 30 des TC Großhesselohe im Bundesliga-Heimspiel gegen den TC Dachau mit dem ehemaligen Weltranglistenzweiten Tommy Haas in Reihen der Gäste verfolgte eine große Kulisse von 750 Zuschauern.

Großhesselohe – Die Tribüne auf dem Leo-Benz-Centercourt des TC Großhesselohe war am vergangenen Samstag beim Heimspiel der Herren-30-Mannschaft gegen den TC Dachau prall gefüllt. Der Grund für den großen Andrang von 750 Zuschauern war der Auftritt des Ex-Weltranglistenzweiten Tommy Haas in Reihen der Dachauer. Auch wenn der Gastgeber die Partie in der 1. Bundesliga Süd mit zahlreichen Ballkindern aus dem Verein knapp mit 4:5 verlor, freute sich TCG-Trainer Jaro Becka über das große Publikumsinteresse. „Es war toll, dass so viele Zuschauer da waren. Wir können uns bei Dachau bedanken, dass sie so eine schöne Werbung für das Spiel gemacht haben. Einen besseren Spieler als Tommy Haas kann man für diese Liga eigentlich nicht präsentieren“, sagte Becka.

Wimmer hält Match gegen Haas offen – Doppel-Gegner zu stark

Aus sportlicher Sicht war für das Großhesseloher Team mit ausschließlich langjährigen Spielern aus dem eigenen Club gegen die stark aufgestellten Gäste mit internationalen Spielern von Weltklasse-Format nur schwer etwas auszurichten. Nachdem in der ersten Einzelrunde Emanuel Fraitzl (4:6, 0:6 gegen Marek Semjan), Jan Hansen (5:7, 0:6 gegen Igor Zelenay) und Benedikt Eger (3:6, 1:6 gegen Peter Schuster) verloren hatten, startete Maximilian Wimmer in der zweiten Einzelrunde vor dem prall gefüllten Centercourt ins Match gegen Haas. Großhesselohes Nummer eins konnte die Partie gegen den Favoriten bis zum Schluss offenhalten, verlor dann aber nach einem 4:6 im ersten Satz auch den abschließenden Tiebreak des zweiten Durchgangs mit 2:7.

Nachdem Dachaus Michal Schmid beim Stand von 1:6, 1:3 gegen Großhesselohes Dominik Hansen aufgeben hatte müssen, keimte nach dem anschließenden 6:2, 4:6, 10:6-Sieg von Girts Dzelde gegen Dariusz Lipka noch einmal Hoffnung auf. Doch das 2:4 nach den Einzeln, konnte der TCG die Partie trotz des kampflosen Punktgewinns wegen der Aufgabe des Dachauer Doppels Haas/Lipka nicht mehr drehen. Wimbledon-Spieler Semjan und Zelenay waren zu stark für die beiden Hansen-Brüder, die im entscheidenden Doppel mit 0:6, 2:6 klar den Kürzeren zogen. Ein Sieg des dritten Doppels von Dzelde/Eger gegen Gaetano Marrone/Sandro Costa war nur noch Ergebniskosmetik zum 4:5. „Für uns war es schwer, wenn der Gegner mit vier Legionären aufläuft. Mit Eigengewächsen kann man so eine Mannschaft nicht schlagen. Wir haben uns gut verkauft und Maxi (Maximilian Wimmer; Anm. d. Red.) hat Tommy Haas richtig gut Paroli geboten“, zog Becka Bilanz.

Abstiegskampf im Derby am 20. Juli bei Iphitos

Trotz des gelungenen Tennis-Tages und der guten Leistung der TCG-Routiniers gegen die übermächtigen Dachauer, brachte die Niederlage einen unschönen Nebeneffekt mit sich. Am letzten Spieltag am Samstag 20. Juli (12 Uhr) beim Tabellenzweiten MTTC Iphitos München ist der TCG zum Siegen verdammt, um nicht auf den vorletzten Platz abzurutschen und damit in die Regionalliga abzusteigen. Der aktuelle Vorletzte Frankfurt spielt nämlich am letzten Spieltag zeitgleich gegen das abgeschlagene Schlusslicht Wiesbaden. Bei einem Frankfurter Sieg und einer Niederlage des TCG im Münchner Derby, müssten der aktuelle Tabellenfünfte nach vier Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse dann als Vorletzter wieder den Gang zurück in die Regionalliga antreten. „Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass unser bisherigen zwei Siege für den Klassenerhalt reichen werden“, mahnte Becka.

Fotos: TC Großhesselohe.

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