Bundesliga-Herren mit 3:3 im Aufsteigerduell gegen Sennelager

Auch nach dem vierten Heimspiel bleibt der TC Großhesselohe zu Hause ungeschlagen. Im Aufsteiger-Duell trennte sich der TCG vom Team Hämmerling TuS Sennelager mit 3:3.

Großhesselohe – 04.08.2019. Im Heimspiel des TC Großhesselohe an diesem Sonntag gegen das Team Hämmerling TuS Sennelager gab es für den TCG wieder einmal das Standardergebnis von 3:3. Beim vierten Heimspiel der Saison vor 1.100 Zuschauern auf der Vereinsanlage an der Pullacher Straße gab es das vierte Unentschieden. Auch wenn die Hausherren nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung nach den Einzeln kurz vor dem ersten Saisonsieg in der ersten Saison nach dem Aufstieg gestanden hatten, zeigte sich TCG-Teammanager Christopher Kas nach der erneuten Punkteteilung am Isarhochufer nicht unzufrieden. „Bei der starken Aufstellung von Sennelager hätten wir heute früh ein 3:3 unterschrieben. Wenn man 3:1 nach den Einzeln führt, hofft man natürlich immer, dass man noch ein Doppel gewinnt. Dass es am Ende nicht ganz gereicht hat, ist schade. Aber wir haben für den Klassenerhalt noch alle Karten selbst in der Hand“, kündigt TCG-Teammanager Christopher Kas für das vierte Heimspiel der Saison an der Pullacher Straße an.

Heimdebüt von Florian Mayer im Einzel glückt – Krimi im Doppel Novak/Mayer

In den Einzeln sah es zunächst sehr gut aus, dass es mit dem ersten Bundesliga-Sieg seit dem letzten Auftritt in der höchsten deutschen Spielklasse vor 16 Jahren diesmal klappen könnte. Dennis Novak (ATP-Weltranglistenposition 119; Stand: 29. Juli 2019) gewann an Position eins seine Partie gegen Jozef Kovalik (AP 326) mit 6:1, 6:4. Zwar zog an Nummer drei Sebastian Ofner (ATP 167) gegen Alexey Vatutin (ATP 199) mit 1:6, 4:6 den Kürzeren. In der zweiten Einzelrunde legten die Gastgeber jedoch doppelt nach: Matthias Bachinger (ATP 122) siegte im zweiten Einzel gegen den starken 23-jährigen Franzosen Antoine Hoang (ATP 109) mit 6:2, 2:6, 12:10. Und Florian Mayer, der nach auskurierter Muskelverletzung sein Heimdebüt gab, schlug an Position vier den Franzosen Manuel Guinard (ATP 332) mit 4:6, 6:1, 10:3.

In den anschließenden beiden Doppeln sollte es dann nicht wie erhofft zu einem weiteren Matchpunkt reichen. Während Bachinger/Lucas Miedler (ATP 258) gegen Kovalik/David Pel 6:7(5), 4:6 in zwei Sätzen unterlagen, ereignete sich auf dem Großhesseloher M-Platz ein wahrer Krimi. Novak/Mayer wehrten nach einem 4:6 verlorenen ersten Satz im zweiten Durchgang vier Matchbälle gegen Hoang/Arthur Rinderknech (ATP 357) ab und siegten am Ende 7:5. Im abschließenden Matchtiebreak verlor das TCG-Duo dann jedoch gegen das starke Gäste-Doppel mit 5:10.

„3:3 vorher unterschrieben“ – Saisonfinale am Sonntag (11 Uhr) zu Hause gegen Weinheim

Florian Mayer hatte nach dem Unentschieden gemischte Gefühle. „Ich war erleichtert, dass ich das Einzel gewonnen habe. Mein Gegner hat im ersten Satz sehr gut gespielt. Ich habe dann meine Taktik etwas umgestellt und aggressiver gespielt. Danach habe ich einen super Matchtiebreak gespielt. Im Doppel war es etwas ärgerlich, da habe ich im ersten Satz ein paar Chancen liegen gelassen. Da ärgere ich mich auch, weil ich schlecht retourniert habe. Dennis hat ein super Doppel gespielt. So läuft es, dann haben wir wieder 3:3 gespielt. Heute morgen hätten wir das noch unterschrieben. Jetzt ist es okay.”

In der Tabelle der 1. Bundesliga liegt der TCG als Tabellensiebter mit fünf Unentschieden weiterhin oberhalb der beiden Abstiegsränge. Nachdem sich zeitgleich zum Großhesseloher Remis Weinheim im direkten Duell im Abstiegskampf in Köln mit 4:2 durchgesetzt hatte, schrumpfte der Vorsprung auf den vorletzten Platz auf einen Punkt. Im Saisonfinale wartet auf den TCG am kommenden Wochenende zunächst am Sonntag das Auswärtsspiel beim punktlosen Schlusslicht TK BW Aachen (11 Uhr), bevor tags drauf am Sonntag (11 Uhr) das Heimspiel gegen den fläsh TC Weinheim 1902 folgt, der einen Platz hinter dem TC Großhesselohe die gleiche Punktzahl von 5:9 aufweist.

Foto: Großhesselohes Bundesligaspieler Florian Mayer (li.) und Dennis Novak im gemeinsamen Doppel gegen Sennelager; Quelle: Robert M. Frank für TC Großhesselohe.

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